Das Jahr 2016

Text: Sylvia Kling/Gestaltung: Wemeze, Facebook

Text: Sylvia Kling/Gestaltung: Wemeze, Facebook

Liebe Freunde, LeserInnen und BesucherInnen,

ich wünsche Euch einen guten Jahreswechsel und einen hoffnungsvollen Blick in das neue Jahr.

Herzlichen Dank für Euer Interesse an meinen Beiträgen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir auch im neuen Jahr gewogen bleibt.

Eure Sylvia Kling

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Ich muss euch enttäuschen!

Ich muss euch enttäuschen!

Welch ein Lichterglanz!
Weihnachtliches Regen,
soll es mich bewegen
so tief in mir und ganz?

Ach, Bäume leuchten, blenden
im reichen Lichterblitzen,
selbst in den kleinsten Ritzen
ihr Flammen lieblich senden.

Und ach, verlockender Duft
aus manch bürgerlichem Reich,
es hungert mich sogleich
hier aus der kalten Luft.

Wie fällt auf uns der Segen,
er hat uns heimgesucht,
als hätten wir ihn gebucht
und könnten ihn zeitlich bewegen.

Und welche schönreichen Gaben!
Mir ist in diesem Jahr
noch mehr als jeher klar:
wir zu viel davon haben.

Ich habe keinen Schalter
um Gefühle umzulegen,
ich könnte werden verwegen
zum HeuchelgutVerwalter.

Doch all das Elend, die Kriege
die lassen mich traurig blicken
und eins, zwei, drei mal klicken
Auf das ich mich nicht verbiege.

Welch eine LichterSpende!
Weihnachtliches Schmücken
manch lächerliches Verzücken –
ohne geistiger Wende.

Copyright Sylvia Kling/Gelesen zu meiner Lesung in der Marienkirche Dessau am 10.12.2016

Entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten, auf diesem Blog nur Artikel zu schreiben, ist es mir aus aktuellem Anlass ein Bedürfnis, dieses Gedicht heute zu veröffentlichen.

Ich möchte auch noch einmal auf meinen Artikel hier verweisen, der für mich auch an diesem, sehr traurigen Tag Gültigkeit hat!

https://wiedaslebenklingt.wordpress.com/2016/07/23/warum-koennen-wir-nicht-einfach-still-sein/

Ich wünsche den Angehörigen der gestern in Berlin Getöteten und Verletzten viel Kraft in dieser schweren Zeit. Keine anderen Worte wären für mich angebracht!

Trotz allem – oder gerade deshalb – wünsche ich meinen Freunden, Lesern und Besuchern ein schönes Weihnachtsfest und für uns alle vor allem  Frieden, der bekanntlich in unserem Herzen und in unserer unmittelbaren Nähe beginnt! Frieden fängt bei uns selbst an, geht damit weiter, den anderen zu respektieren, dem anderen die Hand zu reichen.

Frieden ist Liebe und Liebe ist nicht verhandelbar.

Eure Sylvia Kling

Das Kopieren und die Weiterverwendung von Text und Foto sind nicht gestattet!

Beitragsfoto:

URL: http://piqs.de/fotos/115653.html

Lizenz: Creative Commons License

Lizenz: Creative Commons License
Fotograf: Reinhard Sandbothe
Titel: Frieden stiften …
Tags: versöhnung, frieden, entschuldigung, vergebung, forgiveness, peace

Holocaust-Gedenktag

 Heute ist der Holocaust-Gedenktag.

Die Literaturprofessorin Ruth Klüger schildert ihren Überlebenskampf (Auszug, Artikel mit Link unten):

„Sie träume manchmal heute noch von ihrer Zeit im Steinbruch, sagte Klüger. Ihr Überleben habe sie nur einer Lüge zu verdanken gehabt, da sie sich damals im Alter von zwölf Jahren als älter ausgegeben habe und nur so von Auschwitz in das Arbeitslager Christianstadt gekommen sei. Der Winter 1944/1945 sei der kälteste Winter ihres Lebens gewesen. „Man konnte sich so gar nicht gegen die Kälte schützen, unsere Kleidung war viel zu dünn, an den Füβen hatten wir Zeitungspapier, das half, aber nicht genug. Und wir hatten vereiterte Wunden an den Beinen, denn es heilte alles so schlecht.“ Die Literaturprofessorin erinnerte auch an die Prostitution, zu der Frauen in den Lagern gezwungen wurden.“

http://www.deutschlandfunk.de/holocaust-gedenktag-ruth-klueger-schildert-ihren.1818.de.html?dram:article_id=343786

niewiederfaschismus

Auf dass sich derartige Geschichte niemals wiederhole!

Träume

Eine wunderbare Zusammenstellung von Sprichwörtern, Weisheiten und kraftvollen Worten von Uwe – sehr lesenswert und für diesen Tag, so finde ich, genau das Richtige! DANKE, Uwe!

Uwes Blog

Träume verleihen uns die Kraft, dort weiter zu machen, wo die Hoffnung längst aufgegeben hat.

Kein Mensch der Welt ist deine Tränen wert, und der einzige der sie wert ist, wird alles dafür tun, dass du niemals weinen musst.

Eines Tages fragte die Liebe die Freundschaft: “ Warum gibt es dich, wenn ich schon da bin?“ Da antwortete die Freundschaft:“ Um ein lächeln zu geben, wo du Tränen hinterlässt…“

Ich hatte mich gerade an GESTERN gewöhnt, als plötzlich HEUTE wurde! Wie soll ich da Vertrauen in MORGEN gewinnen

Regentage sind nicht die hässlichsten… Es sind die einzigen Tage an denen man erhobenen Kopf durch die Strassen gehen kann, wenn man weint!!!

Für was brauch ich Flügel wenn ich den Wind nicht spüren kann?

Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, Fahrgäste und Strassen!

Der Charakter eines Menschen lässt sich leicht daran erkennen, wie er…

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Ist es wirklich so,…

Bitte unbedingt lesen, denn mehr an Wahrheit gibt es nicht mehr. Bei Zustimmung bitte ich um Rebloggen, wenn Ihr etwas tun wollt. Es ist nicht viel, sicher. Aber es ist besser als zu schweigen!
Ich bin froh, dass es noch solche Menschen wie Martha gibt!

Freidenkerins Weblog

… wie in einem Uralt-Sprichwort behauptet wird: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.“? Wäre es nicht angesichts so mancher Besorgnis erregenden Dinge, die sich in diesem unserem Lande ereignen – tägliche Meldungen von brennenden Flüchtlingsunterkünften, tätlichen Angriffen nicht nur auf Menschen mit Migrationshintergrund, sondern auch Reportern/innen, Journalisten/innen, ehrenamtlichen Helfern/innen, ja, sogar auf Geistliche, sowie ein völlig widersinniger Kriegseinsatz, und ein erschreckender, beinahe schon europaweit sich ausbreitender Rechtsruck – die Pflicht eines jeden von uns, den Mund aufzumachen und offen Stellung zu beziehen? Kein Mensch muss schreien, niemand sollte seine Stimme für Demokratie, für Frieden, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, für soziale Gerechtigkeit durch permanenten Einsatz von Großbuchstaben und einer Armada von Ausrufezeichen zum Ausdruck bringen. Aber sagen und schreiben sollten wir es alle, deutlich vernehmbar und eindringlich: Mit uns nicht. Sonst könnte es uns eines Tages so ergehen, wie ich vor gut drei Jahren in einem Blogpost schon einmal beschrieben habe:…

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