Pegida in Dresden und der einst stolze Sachse

„Pegida in Dresden Flüchtlingskrise beschert Bewegung weiter Zulauf
21.09.2015 21:15 Uhr

Zu Spitzenzeiten waren es 20.000 Menschen, die die islamkritische Pegida-Bewegung in Dresden mobilisieren konnte. Jetzt sind es rund 7500. Doch mit dem Anhalten der Flüchtlingswelle werden es wieder mehr.“

Weiter geht es hier entlang zum Artikel:

http://www.mdr.de/nachrichten/pegida-dresden-legida-leipzig

Ja, ist das denn die Möglichkeit?
Herr Bachmann ist wieder da! Das ist mir bisher entgangen. Gestern bezeichnete Bachmann die Flüchtlinge also als „Invasoren“ und die Poltiker als „Straftäter“.

„Wir sind das Volk“ – es tönt schwachbrüstig in meinen Ohren. Die Demagogie Bachmanns schreit zum Himmel und die Sachsen, dieses einst für seinen Stolz, seine Gemütlichkeit und Eigenständigkeit bekannte Volk, rennt dem Bachmännelchen hinterher und plärrt Volksparolen. Sie nehmen teilweise sogar die Kinder mit. Was erwartet uns da noch in der Zukunft, wenn diese Kinder erwachsen sind, kleine Bachbachmännchen?

Was sehe ich denn da? Sie haben auch Plakate in der Hand.
Kleinen Moment, ich versuche sie zu entziffern:

„Freiheit für Deutschland“ und – halten Sie sich fest: „HEILt Merkel!“ Nein, wie bitte? Sie denken jetzt womöglich, das „t“ am „HEIL“ sei nicht nur versehentlich von der restlichen Schrift abgehoben worden? Aber ich bitte Sie, wer wird denn solche grenzüberschreitenden Gedanken hegen?!

Ich schreibe hier immerhin von einer überaus stilsicheren Rhetorik auf den selbstgemalten Plakaten.

Wie war das denn mit diesem Foto, welches um die Welt ging? War er da nicht mit einem Hitlerbärtchen abgebildet? Ach, wie konnte ich es vergessen: Bei diesem Foto wollte man den armen Bachmann lediglich diskreditieren. Es handelte sich ja um eine Fotomontage. Oder der anderen Version zufolge habe er sich nur einen Scherz erlaubt.

Es gibt zu viele Menschen in Deutschland, die einen solchen nazionalsozialistisch angehauchten Humor pflegen und ja, auch hegen. Hörte ich doch damals die Stimmen einiger Leute, die das gar nicht schlimm fanden. Immerhin sei Hitler ja eine durchaus charismatische Person gewesen, eine historische Person wohlbemerkt.
Da sei es schon mal recht normal, wenn man sich ein wenig in spätpubertärer Anwandlung (wenn ohnehin schon eine gewisse, selbstredend rein äußerliche, Ähnlichkeit bestehe) verkleidet – sei es nur, um der hübschen Friseurin zu imponieren.
Hand aufs Herz: Solche Männer brauchen das doch! Nein, mit krankhaftem Narzissmus hat das nichts zu tun ….

Wir werden doch wohl kleine Späßchen verstehen, nicht wahr?

Ihr Sachsen, habt Ihr keinen Stolz? Wo ist er denn geblieben? Schaut mal zu Hause unter Eurer Couch nach, vielleicht ist er bei den vielen Fernsehverblödungsabenden hinter das Sofa gerutscht?

Es geht Euch nicht gut? Was fehlt Euch denn? Wovor habt Ihr denn Angst? Wo sind eigentlich die Fotografien Eurer Vorfahren, die sich vor den Bomben in Kellern verkrochen?
„Kommt mir nicht mit diesem Kriegsgewäsch“ – ich kann Euch hören, Ihr kleinkarrierten AfD-Anhänger, Pegidamitläufer, unzurechnungsfähigen Nachschwätzer!

Ich möchte ein einziges Mal nur eine plausible Erklärung dafür hören – bitte so präzise wie möglich, was Euch dazu führt, Euch der Demagogie Bachmanns und dem hochintellektuellen Gefolge desselben zu untergeben.
Da müsste etwas Klarheit in die bachmännische, pegidanische, populistische Logik kommen.

Bisher habe ich noch keine Klarheiten gehört. Und wenn nicht bald der Rest des einstigen Volkes August des Starken aufsteht und wirksam diesen nationalsozialistischen Herzschlag zum Stillstand bringt, sehe ich nicht schwarz, sondern braun.

Ein Bild von Bachmann samt Gefolgschaft wird es auf meinem Blog nicht geben, denn meine Blogs bleiben sauber!

Bisher war ich immer stolz darauf, Dresdnerin gewesen zu sein. Doch jetzt werde ich mit „Pegida“ in Verbindung gebracht.
Dieses Stigma möchte ich nicht besitzen.

Sylvia Kling

Teile zufällig jemand nicht nur meine Meinung, sondern auch meinen Sinn für sarkastische Betrachtungsweisen, könnte zwecks SachsenAufrüttelungsVersuchen rebloggen.
Ihr kennt meine Meinung: MACHEN, nicht nur REDEN.

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53 Gedanken zu “Pegida in Dresden und der einst stolze Sachse

  1. Pingback: Jahrestag der PEGIDA und ein Staatsanwalt erhält Morddrohungen |

  2. Wenn man schon über etwas schreibt sollte man sich informieren.Das Foto machte er als dass Buch ER IST WIEDER DA im Gespräch war und veröffentlichte es dort.Im Buch macht man sich über Hitler lustig,ist es jetzt schon NAZI sich überf Hitler lustig zu machen?
    Und wie eine Zeitung bemerkte war das ohne Hitlerbärtchen auch wenn 99% weiter anderes schreiben(ich vermute Bachmann macht so gutes Geld mit Abmahnungen).

    Und verstehen sie wirklich nicht was mit HEILt Merkel gemeint ist???Ist das so schwer zu verstehen?

    Wenn uns schon Arabische Staaten warnen wie soll man diese Flut sonst nennen?
    Haben sie schon mitbekommen das Christen von diesen Flüchtlingen terrorisiert werden?Das Christen sogar schon zurück nach Syrien sind wegen diesen“ISlam ist Frieden“ Menschen?Oder wollen sie das nicht wissen?
    Haben sie KInder?
    Dann googeln sie mal nach:
    BAcha BAzi
    Loverboys
    Grooming Gangs
    Love Jihad
    95% Pakistan Truck Driver
    natürlich verhalten sie sich sofort ganz anders wenn sie hier ankommen wie man am eben erwähnten Umgang mit Christen ja sieht.Also keine Grund zur Sorge!
    Allahu Akbar!
    Und das hier sind schon INTEGRIERTE MITBÜRGER UND FACHKRÄFTE!

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    • Eins vorweg: Haben Sie Kinder?

      Geht Sie das etwas an? Ist das für die PEGIDA von Bedeutung, ob ich Kinder habe oder Sie?

      Bachmann ist Populist. Auf deutsch: Er hängt seine dünne Meinung in das Volksgebläse und pustet noch richtig mit. Er argumentiert nicht, er polemisiert. Und auch am rechten Rand fischt er kräftig, denn eine Gefolgschaft aus deren Reihen hat er sicher.

      Was soll denn das werden, wenn er sich über Hitler lustig macht? Will er seine Anhänger verprellen oder einfach mal locker so zeigen, was in ihm steckt?

      Ist er vielleicht ein verkannter Komödiant?

      Und nun zu den angeblichen Fakten!

      Ein Fakt ist, dass die christliche, westliche Welt Krieg in Asien und im Nahen Osten führt. Oder sind schon die Einmärsche in Afghanistan, Irak und Libyen vergessen? Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Land mit muslimischem Glauben im 20. Jahrhundert in ein Land der westlichen Welt einmarschiert wäre.(Selbst das „ungespülte Gehirnklo“ hatte seine Truppen in Nordafrika. Was die dort wollten, ist mir bis heute nicht einleuchtend.)

      Also stellen wir einmal fest: Die Christen führen Angriffskriege, basierend auf Lügen und Gier nach wirtschaftlicher Macht. (Dass diese Länder Ölvorkommen haben, kann man im Geographieunterricht lernen.)

      Und doch lasse ich es nicht zu, dass die Christenheit als kriegstreibend hingestellt wird. Und so stelle ich den Islam nicht per se als radikal und menschenverachtend dar. (Schon mal was vom Roten Halbmond gehört?)

      Und diese Beweise von gröhlenden Jugendlichen, die antisemitsche Parolen rufen, ist nicht das Aushängeschild des Islam, Palästinas und auch nicht ein Beweis dafür, dass jeder Muslim ein zugekiffter Antisemit ist.

      Gegenbeispiel: Könnte eine Gruppe gröhlender Hooligans der Beweis sein, dass alle Fussballfans, einschließlich Familienväter und ihre Kinder, gewalttätig sind und ich diese ebenso für borniert erkläre?

      Leider fehlt Ihrem Kommentar die Substanz für eine sinnvolle Argumentation.

      Machen sie mal die Augen auf, lesen Sie mal in den Geschichtsbüchern und glauben mal nicht das, was ein Herr Bachmann so momentan populär macht. Eine ernstzunehmende Figur der APO ist er jedenfalls nicht.

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  3. Hat dies auf JuckPlotz rebloggt und kommentierte:
    Meistens schreibe ich meine Artikel selbst, aber hier halte ich es für sinnvoll, die Meinung von Sylvia Kling zu rebloggen. „Pegida“ ist nicht das Volk und „Pegida“ ist nicht Dresden – und auch nicht Sachsen. Aber wenn wir nicht wollen, dass „Pegida“ als die Stimme des Volkes gesehen wird, dann sollten wir auch hin und wieder – überlegt – den Mund aufmachen.

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  4. Um fair zu bleiben, muss ich da auch auf meine Mitschwaben eindreschen. Wenn die an ihren saublöden Stammtischen sitzen, kommt auch nur Murks raus. Ich mag diese Menschen nicht, die sind mir einfach zu wider. Und ich bin noch immer froh, dass sich viele Sachsen, Thüringer, Anhaldiner etc. diesen Schuh nicht anziehen. Danke

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    • Ja, die Dummheit scheint sich wie eine ansteckende Krankheit zu verbreiten ….

      Wenn wir die Menschen, die sich diesen Schuh nicht anziehen müssten, nicht hätten, so könnten wir schon „einpacken“. Allerdings ist Duldung auch schon ein Einverständnis – und dagegen muss ebenfalls etwas unternommen werden.

      Bitte 🙂 und herzliche, sächsische Grüße 😉

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      • Oh ja… aber das ist deutschlandweit so. Wenn ich sehe, wie hackedicht sie bei uns aus der Dorfkneipe schwanken, freue ich mich immer, wenn sie dann den Asphalt attackieren 😀

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      • Dast stimmt und ein bisschen Spaß muss sein – wie sollten wir sonst „überleben“?

        Ich möchte Euch folgenden Kommentar auf meinem Autorenblog sowie meine Antwort darauf nicht vorenthalten:

        teacherdd
        22. September 2015 um 13:58 :

        Traurig , eine angebliche Humanistin stellt sich vor den faschistoiden, inhumanen Islam! Pfui, soviel Verrat an Heimat und Kultur!

        Sylvia Kling
        22. September 2015 um 15:21 :

        Ich begehe jetzt einen Regelbruch: Erstmalig antworte ich auf einen beleidigenden Kommentar eines anonymen Posters, der wenigstens mit seinem Nicknamen sowie der IP-Adresse zugibt, aus dem Raum Dresden zu kommen oder zumindest Sachse zu sein.

        Warum empfinde ich diesen Kommentar als beleidigend?

        Ich BIN eine bekennende Humanistin und keine angebliche.

        Wer meine Blogs kennt, weiß, dass ich mich für Menschlichkeit in dieser Welt einsetze und auch meine Mitmenschen wissen, dass ich mich ebenso im täglichen Leben um ein menschliches Miteinander bemühe.

        Aber: Wo ist in meinem Artikel der “faschistoide, inhumane Islam” erwähnt? (Ich bitte alle Leser dieses Kommentars um sachdienliche Hinweise.)

        Die Antwort kann ich leicht geben: Hier werden Szenarien herbeigebetet und Wahn dazuorakelt , die in meinem Beitrag nicht die geringste Rolle spielen.

        Dass der Islam eine Religion ist, die von Menschen ausgeübt wird, und zwar einer großen Bevölkerungsgruppe, rassen- und länderübegreifend in Asien und Afrika, kann mir nicht zum Vorwurf gemacht werden, wenn radikale Gruppen, wie der islamische Staat oder Boko Haram, diese für ihr Machtstreben missbrauchen.

        Solche radikalen und kriminellen Splittergruppen sind in unserer westlichen Welt ein Horrorszenario. Das sehe ich auch so.
        Unsere Kreuzzüge gegen die Slawen und der Krieg im gelobten Land ließen uns vor ähnlichen, menschenverachtenden Praktiken nicht zurückschrecken. Diese Missionierung der Menschen missbillige ich ebenso.

        Doch es ist weit hergeholt, dass ich mich vor solch radikale Gruppen stelle. Eine Angst vor diesen Fanatikern, die in Vororten Dresdens die Ausrichtung des Gebetsteppichs in jeder Wohnung kontrollieren und zwar gen Mekka und an jede Straßenlaterne einen Lautsprecher hängen möchten, aus dem der Imam uns Sachsen zum Gebet ruft, ist genauso groß, wie meine Angst vor den PEGIDA-Mitläufern.

        Bleibt nur zu hoffen, dass kein streinreicher Ölmilliardär dem armen, sächsichen Holzmichel das Yenidze abkauft und dort, im Zentrum Dresdens, ein ansehnliches Stück Industriekultur in eine muslimische Glaubensstätte umbaut.

        Sylvia Kling

        PS: Ich bekenne mich als gebürtige Sächsin zu meiner Kultur und Heimat und kämpfe für diese in Wort und Schrift (auch mit dem Stilmittel des Sarkasmus) ….

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    • Ond viele Schwoba au net, Sontschi. Ond dr Schdammdisch isch emmer so bled wia d’Leit, die dra sitzad. 😉
      Fair bleiben und eindreschen? Gute Kombi.
      Aber im Ernst: Dummheit kennt, wie alle anderen menschlichen Eigenschaften keine Sprach-, Dialekt-, Landes- und sonstige Grenzen.
      Und deshalb kennt auch Zivilcourage keine Grenzen.
      Und nochmals schwäbisch: S’gibt sotiche ond sotiche. So langs meh sotiche geit als sotiche, no bene beruhigt.
      (Es gibt solche und solche. Solange es mehr solche als solche gibt, bin ich beruhigt)
      Viele Grüsse von einem, der lieber barfuss geht als sich den Schuh, von dem du sprichst, anzuziehen

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  5. Vielen Dank für diesen Artikel.
    Hirn? Hirn ist erstmal eine Masse, die gefüllt werden muss, soll, kann. Und die Einflüssen ausgesetzt ist. Deshalb habe ich auch Angst um die Generation, die heute als Kind zu Demos geschleppt wird, ohne zu kapieren, um was es eigentlich geht. Dresden ist nicht Pegida und Pegida ist nicht das Volk. Und deshalb muss das Volk wo es geht den Mund aufmachen und den braunen Plattitüden Paroli bieten.
    Und unsere Gesetzeshüter sollen endlich mal extremistische Aussagen und Aktionen ahnden. Die Gesetze dazu sind da. Aber wir haben Angst vor der braunen Masse. Ja nicht reizen, es könnte schlimmer kommen. Sind wir wirklich schon wieder so weit?
    Wann heben wir unser Plakat in die Höhe, auf dem das Versprechen Deutschlands steht: „Nie Wieder“?

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    • BINGO! TREFFER, VERSENKT, Jörg!
      Ich fange mal an und wenn ich so schnell reden könnte wie ich schreiben kann, wenn ich eine gute Rednerin wäre (ich oute mich jetzt und hier als sehr schlechte Rednerin), dann würde ich die (wieviele Menschen, zumindest in Sachsen könnten es werden …?) Menschen auch auf die Straße holen.

      Ich bleibe deshalb beim Schreiben und höre auch nicht auf. Ich möchte mir weiterhin im Spiegel in die Augen blicken können.

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  6. Wenn sich heute jemand fragen sollte, wie es in der Zeit der Weimarer Republik geschehen konnte, dass so viele Menschen Hitler hinterherliefen, in Sachsen erleben wir zur Zeit ähnliches. Es ist die Stunde der Demagogen. Da fragt kaum jemand nach Argumenten. Man muss Lügen nur oft genug wiederholen, dass sie sich innerhalb einer Gesellschaft verselbstständigen. Und dabei meine ich nicht die ideologisch Verblendeten, die sowieso keiner Argumentation zugänglich sind, sondern genau jene Sachsen, die 1989 unter ganz anderen Vorzeichen und unter ganz anderen Bedingungen auf die Straße gegangen sind. Der Stolz scheint den Sachsen abhanden gekommen zu sein. Die Verblödung durch die Unterschichtenmedien ist weit fortgeschritten.
    Dazu kommt, dass die sächsische Landesregierung alles getan hat, um dieser Entwicklung Vorschub zu leisten. Ob Dresden oder Plauen, Zivilcourage gegen rechte Aufmärsche wurde in so vielen Fällen kriminalisiert, Pegida wurde hofiert. http://www.fr-online.de/politik/demonstration-aerger-in-plauen,1472596,27011516.html Wie heißt es im Buch der Bücher so schön: Wer Wind sät, wird … Vielleicht wird man in Dresden irgendwann mal aufwachen, aber dann könnte es vielleicht schon zu spät sein.
    Diese sarkastische Sichtweise ist nicht die schlechteste, ich werd’s mit dem Rebloggen mal versuchen.
    Viele Grüße, Eberhard

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    • Ich muss Dir – leider (nur deshalb leider, da mir eine andere „Wahrheit“ lieber wäre) in allen Punkten Recht geben.
      Im Grunde mochte ich Frank Richter (Sächsische Landeszentrale für Bildung) – seine ausgeglichene Art und Loyalität imponierte mir. Auch die Abhandlungen von Prof. Werner Patzelt fand ich nicht immer allzu schlecht.

      Aber letztendlich haben sie doch alle nur „um den heißen Brei“ geredet. Dass der Sachse wohl an „permanenter Unzufriedenheit“ leidet, wie der Altersdurchschnitt der Pegidaner ist etc.. Ja, die Gefolgschaft Bachmanns ist so zwischen 40 und 60 Jahre alt – die ehemaligen Jungpioniere und FDJler, die ehmaligen StasiFreunde oder StasiVerfogten …? Sind es jene, die schon mit der Last von Unzufriedenheit, Verfolgung, Mobbing groß geworden sind (immer mit dem neidischen Blick über die Mauer …).

      Immerhin gab es über 20 Jahre „Ruhe“ – ging es ihnen da so schlecht oder zu gut? Die wissenschaftlichen Betrachtungen hochdotierter Professoren nützen uns nämlich nichts, gar nichts. Sie haben keinen Wert.
      Denn sie gehen am eigentlichen Thema, nämlich dem Menschen, vorüber.

      Ich danke Dir sehr für Deinen Kommentar (schaue mir dann gleich den Link an) und für das Rebloggen.

      Liebe Grüße
      Sylvia

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  7. Dem gibt es (fast) nichts hinzuzufügen.
    Außer ev., dass es auch von Vorteil sein kann, so eine „Bewegung“ zu haben, denn dann weiß man wenigsten, wo man Ihresgleichen (alle auf einen Schlag) findet.
    Und vll noch, dass die meisten sog. Argumente, aus dumpfer Angst geboren, sich selbst widerlegen, wenn man sich auch nur annähernd damit beschäftigen würde. Aber das setzt Logik voraus.

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    • Da hast Du Recht. Ach, ich hätte schreiben können …, aber bei zu langen Artikeln läuft man leider Gefahr, dass der Leser dazu geneigt ist, sie nicht zu lesen. So hoffe ich, er liest die Kommentare – danke dafür :-).
      PS: Rebloggen wäre bei Gefallen eine gute Sache (gut wären sächsische Leser … 😉 ).

      Liebe Grüße
      Sylvia

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      • Wenn du DIE ansprechen willst, da ist Hopfen und Malz verloren. Ev. kannst du einen erreichen, der mit dem Gedanken spielt, dorthin zu gehen. Am Ehesten hat man Erfolg mit so einer Ansprache, bei Menschen, die das Hirn noch nicht abgeschaltet haben, und potentiell dorthin gehen. EINES ist sicher richtig: NICHTS tun, ist das Falscheste. Wozu DAS führt, haben wir gesehen.

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      • Ich versuche ja, in dem Text einige anzusprechen, auch jene, die nur zusehen – den anderen Teil der Bevölkerung.
        Stell Dir vor: Vor Kurzem erreichte uns die Aussage einer älteren Dame, die folgendermaßen lautete:
        „Das ist gut dort. Da treffe ich viele Leute, man kann sich gut unterhalten. Da das ja immer ohne Gewalt verläuft, passiert mir ja auch nichts.“
        Na, wenn das nicht mal eine Aussage ist!
        Dabei haben wir in Dresden viel Kultur. Man könnte sich unter Umständen mal wieder bilden ….
        Man könnte auch außerhalb von Pegida soziale Kontakte pflegen – das soll gehen ….
        Mich schüttelt es, glaub mal.

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  8. Pingback: Die aktuelle “PegidaGefolgeZahl” und mehr | Sylvia Kling - Literatur

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