Bitte gerne teilen: Tobias sucht seinen Lebensretter

„Und die Hoffnung gebe ich nicht auf, es ist ja mein Leben“, schreibt Tobias weiter im Lied.
Tobias ist 10 Jahre jung.
Tobias liegt seit Dezember 2016 auf der Isolationsstation im Klinikum Tübingen. Behandlungen, Untersuchungen und Medikamente sind an der Tagesordnung. Die im Dezember durchgeführte Transplantation mit Stammzellen seines Vaters war erfolglos. Schnell stand fest: Tobias kann nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist.

Bitte den Beitrag von „meinesichtderwelt“ teilen und rebloggen. Helft mit, Leben zu retten!

DANKE

meinesichtderwelt

Dieser Fall liegt mir persönlich am Herzen, ich möchte die Typisierung immer und immer wieder empfehlen, denn: jeder von uns könnte selbst betroffen sein, krank oder als Angehöriger … Da mir heute viele Worte fehlen teile ich die offizielle Pressemitteilung der DKMS:

tobias„Tobias sucht seinen Lebensretter – Stammzellspender dringend gesucht

Tübingen/ Rudelzhausen, 23.02.2017 – Der 10-jährige Tobias aus Grafendorfleidet unter Adrenoleukodystrophie, einer schweren neurologischen Erkrankung. Eine Stammzellspende ist seine einzige Überlebenschance. Bislang ist die weltweite Suche nach einem „genetischen Zwilling“ erfolglos. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann helfen und sich am Sonntag, den 26.03.2017, in der Grundschule in Rudelzhausen als potenzieller Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen. Auch Geldspenden werden dringend benötigt, da der gemeinnützigen Gesellschaft allein für die Registrierung eines jeden neuen Spenders Kosten in Höhe von 40 Euro entstehen.

„Ich will leben bis zum letzten Atemzug“, singt Tim Bendzko in seinem Lied „Ich…

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Spendenaufruf / Charity Appeal 

Liebe Freunde, LeserInnen und BesucherInnen,

kürzlich berichtete ich auf meinem Autorenblog über Erik.
Erik ist 27 Jahre jung und leidet an einem bösartigem Hirntumor. Den Beitrag könnt Ihr hier nachlesen (ich hatte die Geschichte von Erik in einem Beitrag zusammengefasst):

https://sckling.wordpress.com/2017/01/26/eriks-reise/

Ich war begeistert über den Zuspruch, den Erik erhalten hat. Über 1700 Mal wurde der Beitrag aufgerufen, was mir deutlich zeigt: Wir rücken wieder mehr zusammen!
Nun hat die Mama von Erik ein Spendenkonto eingerichtet. Ihr Lieben, jeder Beitrag hilft. Meine Meinung: Selbst wenn sehr viele Menschen nur einen kleinen Betrag spenden, kommt am Ende ein großer Betrag zustande oder mit dem Volksmund ausgedrückt: „Kleinvieh macht auch Mist.“

Bitte lest den Beitrag von Erik zum Spendenaufruf.

Vielen lieben Dank und allen einen guten Wochenbeginn,

Eure Sylvia Kling

rummelschubser & sein Hirntumor

Kurzform:

Spenden für Erik

Klimmek
DE 56 17054040 1014301439
BIC: WELADED1MOL

Jeder Betrag hilft

ausführliche Form:
Meine Mum ist aufgrund meiner aktuellen Situation (böser Hirntumor) verständnisvoller Weise besorgt und versucht alles mögliche, um mich zu entlasten / mir zu helfen.

Nachdem im letzten Arztbrief (Ausschnitt ist der FB-Seite zu entnehmen oder kann ich euch gern zuschicken) festgehalten wurde, dass es zwar alternative Behandlungsmethoden (z.B. Immuntherapie in Köln) gibt, diese allerdings im Beispielfall um die 35.000€ kosten können (die von der Krankenkasse nicht übernommen werden🙈) hat sie ein Spendenkonto für mich eingerichtet und dieses bereits unter ihren Freunden und Bekannten verteilt, woraufhin es schon massig positives(nur wenig negatives🙄🙈) Feedback gab und sogar Spenden eingegangen sind 😱

Vielen Dank dafür!!! 😇👍

Ich wollte die Mühen meiner Mum und den entsprechenden Aufruf nun auch meinerseits teilen 🙂

Da es kein Pflichtprogramm und das alles für uns das auch eine ungewohnte Situation ist…

Ursprünglichen Post anzeigen 52 weitere Wörter

Das Jahr 2016

Text: Sylvia Kling/Gestaltung: Wemeze, Facebook

Text: Sylvia Kling/Gestaltung: Wemeze, Facebook

Liebe Freunde, LeserInnen und BesucherInnen,

ich wünsche Euch einen guten Jahreswechsel und einen hoffnungsvollen Blick in das neue Jahr.

Herzlichen Dank für Euer Interesse an meinen Beiträgen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir auch im neuen Jahr gewogen bleibt.

Eure Sylvia Kling

Ich muss euch enttäuschen!

Ich muss euch enttäuschen!

Welch ein Lichterglanz!
Weihnachtliches Regen,
soll es mich bewegen
so tief in mir und ganz?

Ach, Bäume leuchten, blenden
im reichen Lichterblitzen,
selbst in den kleinsten Ritzen
ihr Flammen lieblich senden.

Und ach, verlockender Duft
aus manch bürgerlichem Reich,
es hungert mich sogleich
hier aus der kalten Luft.

Wie fällt auf uns der Segen,
er hat uns heimgesucht,
als hätten wir ihn gebucht
und könnten ihn zeitlich bewegen.

Und welche schönreichen Gaben!
Mir ist in diesem Jahr
noch mehr als jeher klar:
wir zu viel davon haben.

Ich habe keinen Schalter
um Gefühle umzulegen,
ich könnte werden verwegen
zum HeuchelgutVerwalter.

Doch all das Elend, die Kriege
die lassen mich traurig blicken
und eins, zwei, drei mal klicken
Auf das ich mich nicht verbiege.

Welch eine LichterSpende!
Weihnachtliches Schmücken
manch lächerliches Verzücken –
ohne geistiger Wende.

Copyright Sylvia Kling/Gelesen zu meiner Lesung in der Marienkirche Dessau am 10.12.2016

Entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten, auf diesem Blog nur Artikel zu schreiben, ist es mir aus aktuellem Anlass ein Bedürfnis, dieses Gedicht heute zu veröffentlichen.

Ich möchte auch noch einmal auf meinen Artikel hier verweisen, der für mich auch an diesem, sehr traurigen Tag Gültigkeit hat!

https://wiedaslebenklingt.wordpress.com/2016/07/23/warum-koennen-wir-nicht-einfach-still-sein/

Ich wünsche den Angehörigen der gestern in Berlin Getöteten und Verletzten viel Kraft in dieser schweren Zeit. Keine anderen Worte wären für mich angebracht!

Trotz allem – oder gerade deshalb – wünsche ich meinen Freunden, Lesern und Besuchern ein schönes Weihnachtsfest und für uns alle vor allem  Frieden, der bekanntlich in unserem Herzen und in unserer unmittelbaren Nähe beginnt! Frieden fängt bei uns selbst an, geht damit weiter, den anderen zu respektieren, dem anderen die Hand zu reichen.

Frieden ist Liebe und Liebe ist nicht verhandelbar.

Eure Sylvia Kling

Das Kopieren und die Weiterverwendung von Text und Foto sind nicht gestattet!

Beitragsfoto:

URL: http://piqs.de/fotos/115653.html

Lizenz: Creative Commons License

Lizenz: Creative Commons License
Fotograf: Reinhard Sandbothe
Titel: Frieden stiften …
Tags: versöhnung, frieden, entschuldigung, vergebung, forgiveness, peace

Künstler im Ruhe(zu)stand? Zeigt endlich Kante!

(Ent)Huldigung

Mancher Künstler
wirkt recht starr
in diesen
schleppend Zeiten,
wie treu und frei
ist ein Narr,
der spielt auf
rostgen Saiten?

Verloren scheinen
die verkreuzten Queren,
die Wahrheit noch
verkünden,
die Gefühltes klar
gebären,
beim Empfänger
Verstande zünden?

Da säuselt hier
im deutschen Lande,
als wärs ein
Paradiese
eine große
Künstlerbande
und huldigt gar
der Krise.

Copyright Sylvia Kling

Es ist nicht gestattet, Texte ohne Angabe des Urhebers und ohne Genehmigung desselben zu kopieren und weiterzuverwenden!

Wie meinte Udo Lindenberg, den ich seit meiner Jugend verehre:

„Zwar gebe es Musiker, die Haltung zeigten – wie etwa Herbert Grönemeyer, die Toten Hosen, Jan Delay oder Clueso. „Aber es gibt viele, die äußern sich prinzipiell gar nicht, die sagen, wir sind reine Entertainer, wir machen nur Unterhaltung nach dem Motto: Mach dir ein paar schöne Stunden, geh ins Kino, vergiss die Welt da draußen.“ Es wäre besser, so Lindenberg, wenn sich mehr Künstler politisch positionierten.“

Seit zwei Jahren stelle ich besorgt fest, dass es immer weniger Künstler gibt, die sich positionieren. Ist es die Angst um Einbuße bei den Honoraren, die Angst, Fans zu verlieren? Immerhin scheint ein nicht geringer Anteil der deutschen Bevölkerung fremdenfeindlich eingestellt zu sein. Woran liegt es, dass unsere Künstler immer leiser werden, wenn es darum geht, Kante zu zeigen?

Auch im Bereich der Kleinkunst – wir müssen nicht zwingend zu den Prominenten schauen – ist die Tendenz zum schweigenden Verharren besorgniserregend! Warum? Ihr seid diejenigen, die unter das Volk gehen! Hier ist es so wichtig, den Menschen zu zeigen: Es geht auch anders.

Ich kann Euch sagen: Es geht! Ich lese in und um Dresden – nicht gerade leicht, in Sachsen unter die Leute zu gehen und kritische Texte zu lesen, die teilweise den Leuten „paar auf die Fresse hauen“ (wie ein Gast in Klingenberg wortwörtlich zu mir sagte und er fand das gut!).

Angst, liebe Künstler, ist ein schlechter Ratgeber.  Die Angst vor der Wahrheit ist nicht so schlimm, als die Angst, die eintreten wird, wenn diese Wahrheit Formen annimmt!

Habt Mut und zeigt Gesicht. Wenn es zu spät ist, habt auch ihr genau das verloren!

Über ein Teilen und Rebloggen würde ich mich sehr freuen – in unserer aller Sinne.

Wir sehen uns ausgeschlafen.

Sylvia Kling

Auf Facebook schrieb der Künstler Axel Kliment-Feuerberg als Kommentar unter diesen Artikel:

„Die Kunst hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr entpolitisiert. Viele Künstler sind geradezu stolz darauf unpolitisch zu sein. Sie benutzen häufig sogar politische Symbolik und Bilder von Kriegsopfern bewusst nicht wertend als Versatzstücke ihrer Kunst. In der bildenden Kunst sind Künstler wie Neo Rauch oder Meese typisch dafür. Und wo die Kunst sich noch eindeutig politisch artikuliert, da kommt sie meist als Vehikel für Ideologien daher. Es ist höchste Zeit, dass sich Künstler wieder engangieren. Gegen Unrecht und für Menschenrechte. Für mich ist das eigentlich erst ihre Existensberechtigung. Aber leider sehe ich das wenige vorhandene Engagement zerbrechen an ideologischen Differenzen. Wie Wecker einmal gereimt hat: „Und mein Onkel lacht sich eins, denn das weiß auch er: Gegen diese Linke hat er es nicht schwer.“

Mein  Artikel ist auch hier zu finden:

http://wemeze.eu/enthuldigung/